20. Mai – 11. Juli 2010

Hans Stalder
einfache und schöne Bilder

Hans Stalder malt Porträts, Blumen und Vögel in Öl und nennt seine Werke schlicht «Vogel», «Bueb» oder «Alpenrose». Wie ein roter Faden führen diese Grund­motive durch das ganze Werk, werden immer wieder aufgegriffen, variiert, neu kombiniert und weiterentwickelt. Der Künstler abstrahiert und reduziert die klassischen Sujets zu Schablonen, Stempeln und Silhouetten. In jüngster Zeit experimentiert er zudem mit der Ästhetik von Graffitis und Tags.
Nicht nur das reiche Blumenrepertoir, von «Pensée», über «Männertreu» und «Hahnenfuss» bis «Bärgfrüehlig», ist von ebenso hinreissender wie hintersinniger Schönheit. Stets auf der Suche nach einer zeitgemässen Malerei spielt Hans Stalder virtuos mit verschiedenen Bildsprachen, eignet sich gefundene Sujets an und legt über die Jahre hinweg zahlreiche Spuren. Seine umfassende Retrospektive «Einfache und schöne Bilder» zeigt ein weitverzweigtes, doch insgesamt organisch gewachsenes Werk und erlaubt, formale, thematische und zeitliche Bezüge und Brüche zu erkennen. Hans Stalder, geboren 1957, lebt und arbeitet in Bern und Burgdorf. Anfangs Oktober erscheint die Künstlermonografie «Hans Stalder. Einfache und schöne Bilder» im Merian Verlag, mit Texten von Fanni Fetzer, Josef Helfenstein und Pedro Lenz, deutsch und englisch, 134 Seiten, CHF 36.–

Mittwoch, 19. Mai 2010, 19 Uhr

Vernissage:

Hans Stalder
Einfache und schöne Bilder

Athene Galiciadis
La crotte du diable

Begrüssung und Einführung durch Fanni Fetzer, Leiterin Kunsthaus Langenthal. Anschliessend Apéro.