Chloé Delarue,  TAFAA – SO O AM  Detailansicht NEO GEOGRAPHY I, CAN Neuchâtel, 2017,  Photo: CDFD
Chloé Delarue, TAFAA - SO O AM Ausstellungsansicht Colloque Narrative of a near future, HEAD-Genève, 2017, Photo: Michel Giesbrecht
Chloé Delarue, TAFAA – SO O AM Ausstellungsansicht NEO GEOGRAPHY I, CAN Neuchâtel, 2017, Photo: CDFD
Chloé Delarue,  TAFAA – VUCA, Ausstellungsansicht Urgent Paradise, Lausanne, 2017, Photo: CDFD
Beat Jost, Flusco-Schockodrink von Léco für Grimm Werbeagentur, Bern, um 1964. Courtesy of the Artist
Beat Jost, Cadillac mit Modell für Advico Werbeagentur, Gockhausen, 1964. Courtesy of the Artist
Beat Jost, Einer unter vielen (Modell Beat Jost) für Hallwag Jäggi Reklame, Bern, 1963. Courtesy of the Artist
Beat Jost, Frühling-Sommer- Kollektion 84 für Modehaus Messerli, 1983. Courtesy of the Artist
Beat Jost, Schlüssel für SEA Schliess-Systeme AG, Zollikofen, 1979. Courtesy of the Artist
Beat Jost, Einhand Schweissbrenner für Carba, Liebefeld, 1965. Courtesy of the Artist
Beat Jost, Stahlmöbel für Wiedemar, Bern, 1971. Courtesy of the Artist
Beat Jost, Schaufenster Lebensmittelabteilung für LOEB AG, Bern, 1965. Courtesy of the Artist
Beat Jost, Bank in Langenthal für Wiedemar, Bern, 1976. Courtesy of the Artist
Beat Jost, Büroeinrichtungen Kantonalbank, Lyss für  Wiedemar, Bern, 1976. Courtesy of the Artist
Beat Jost, Prototyp für Coup, Pierrot, Bern, 1979. Courtesy of the Artist
Beat Jost, Glacé-Assemblage Vanille-Erdbeer für Pierrot, 1995. Courtesy of the Artist
Beat Jost, Prototyp für Coup, Pierrot, Bern, 1979. Courtesy of the Artist

Chloé Delarue
TAFAA – NEW RARE XPENDABLE
Beat Jost
Dinge, Häuser, Menschen
Beat Josts Atelier für Werbefotografie 1962–2002

Chloé Delarue (*1986, lebt in Genf) verbindet in ihrer bisher grössten Einzelausstellung Latexgüsse, Kabel, industrielles Gestänge, sezierte Bildschirme und andere untote Elemente des elektronischen Zeitalters zu einem technoorganischen Wuchern, das sich als Gesamtinstallation über den ersten Stock des Kunsthauses erstreckt. Zukunftsvisionen scheinen sich hier bereits wieder im Zustand des Zerfalls zu befinden. Der Arbeit zugrunde liegt eine langjährige Beschäftigung mit dem Einfluss technologischer Entwicklungen auf Körper und Geist, zu künstlicher Intelligenz und Biotechnologie sowie eine neue Recherche zu einer chinesischen Geisterstadt und neofeudalistischen Ideologien im Silicon Valley.

Gleichzeitig zeigt das Kunsthaus Langenthal erstmals Fotografien des Berners Beat Jost (*1936), entstanden in seinem «Atelier für Werbefotografie» ab den 1960er- bis in die 1990er-Jahre. Rückblickend will der Fotograf seine Arbeit als «solides Handwerk» verstanden wissen, die seinen Werken jedoch wie von selbst eine manchmal schlichte, oft bezaubernde und aus dem damaligen Alltag heraus bis heute nachwirkende Schönheit verliehen haben. Es ist eine Schönheit der Präzision, die auf Josts Fotografien auch den abgebildeten Erzeugnissen der Schweizer Industriefirmen, Architekten, Designer innewohnt, vom Vidmar-Aktenschrank bis zur Pierrot-Glacé, vom Authier-Ski über Strickmode bis zur Bankfiliale. Nigelnagelneu sind sie stets, diese Dinge, und sie künden von der Zukunft (die für uns bereits wieder Vergangenheit ist).
Eine Kooperation mit dem Fotobüro Bern, kuratiert von Markus Schürpf und Raffael Dörig. Zur Ausstellung erscheint eine Publikation.

Mit grosszügiger Unterstützung von:

Öffnungszeiten während den Ausstellungen

Mittwoch bis Freitag 14 – 17 Uhr
Samstag und Sonntag 10 – 17 Uhr
Montag und Dienstag geschlossen

Feiertage

Kunsthaus Langenthal
Marktgasse 13
CH-4900 Langenthal

+41 62 922 60 55

www.kunsthauslangenthal.ch