04. September – 02. November 2008

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Christian Aebi (CH), Seline Baumgartner (CH), Mathieu Bernard-Reymond (F), Diana Dodson (CH), Fischli/Weiss (CH), Valérie Mréjen (F), Gianni Motti (I), RELAX (F/CH), Jean-Frédéric Schnyder (CH), Kateřina Šedá (CZ), Nedko Solakov (BG), Pascale Wiedemann und Daniel Mettler (CH), Måns Wrange (S), Simone Zaugg (CH), Artur Żmijewski (PL)

Langenthal ist gutschweizerischer Durchschnitt. Daher war die Stadt über einige Zeit bevor­zugter Ort für Marktstudien und Abstimmungsprognosen. Die grossen Lebensmitteldetaillisten führten die Beutelmilch beispielsweise erst schweizweit ein, nachdem sie die Langenthalerin­nen und Langenthaler akzeptiert hatten. Wer also wissen will, wie die Schweiz ist, muss nach Langenthal kommen.

Doch was bedeutet es, durchschnittlich zu sein? Ist dieser Begriff vielleicht zu Unrecht negativ konnotiert? Die internationale Gruppenausstellung präsentiert keine durchschnittliche Kunst, sondern untersucht – natürlich mit hochkarätigen Werken – den Alltag, die Norm, das Mittel­mass. Gerade die Kunst als Disziplin der Superlative und Shootingstars verspricht spannende Antworten jenseits profaner Statistiken. 18 Künstlerinnen und Künstler zeigen unterschiedliche Blickwinkel auf das Thema. Viele Arbeiten werden eigens für die Ausstellung entwickelt

 

Mittwoch, 02. September 2008, 19 Uhr

Vernissage:

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Begrüssung und Einführung durch Fanni Fetzer, Leiterin Kunsthaus Langenthal. Anschliessend Apéro.