Pedro Wirz, a curbing wall of debris \nesting, Ausstellungsansicht Centre culturel suisse, Paris, 2019. Photo: Margot Montigny Courtesy ot the artist

Pedro Wirz, a curbing wall of debris \nesting, Ausstellungsansicht Centre culturel suisse, Paris, 2019. Photo: Margot Montigny Courtesy ot the artist

Pedro Wirz, a curbing wall of debris \nesting, Ausstellungsansicht Centre culturel suisse, Paris, 2019. Photo: Margot Montigny Courtesy ot the artist

Anja Braun, ohne Titel, 2015. Courtesy ot the artist

Leo Hofmann, Teleprompter Paradise, Electronica Melodrama, 2017. Photo: Jeanne Vogt Courtesy ot the artist

Daniel V. Keller, Sky Light, 2019. Courtesy ot the artist

Lynne Kouassi & Daniel Dressel, Habitat, Videostill, 2018. Courtesy ot the artists

Rebecca Kunz, Haus Hardstrasse 43, Installationsansicht, 2018. Courtesy ot the artist

a curbing wall of debris \landfilling. Pedro Wirz
Unbehaust. Anja Braun, Leo Hofmann, Daniel V. Keller, Lynne Kouassi, Rebecca Kunz


a curbing wall of debris

\landfilling

Der brasilianisch-schweizerische Künstler Pedro Wirz (*1981) präsentiert seine bisher grösste Einzelausstellung «a curbing wall of debris» in zwei Kapiteln, «\nesting» im Centre culturel suisse und «\landfilling» im Kunsthaus Langenthal. Menschengemachtes trifft auf vermeintlich Naturbelassenes. Aus Materialien wie Erde, Bienenwachs und Textilien entstehen Figurationen von Eiern, Tieren und ihren Behausungen in einer räumlichen Gesamtinstallation. Wirz regt zur Auseinandersetzung mit dem Verhältnis des Menschen zu nicht-menschlichen Organismen und Ökosystemen an, worauf auch das Nest und die Müllhalde in den Untertiteln der beiden Ausstellungskapitel verweisen.
Kuratiert von Raffael Dörig in Kooperation mit dem Centre culturel suisse (CCS), Paris.


Unbehaust

Die Metapher des durchlöcherten Hauses steht sinnbildlich für die durch veränderte Kommunikation und Mobilität bedingte Auflösung der Trennung zwischen Innen- und Aussenraum, Privatem und Öffentlichem sowie analoger und digitaler Welt. Dieses gegenwärtige Unbehaustsein flackert auf vielfältige Weise in den Arbeiten von Anja Braun (*1985), Leo Hofmann (*1986), Daniel V. Keller (*1987), Lynne Kouassi (*1991) und Rebecca Kunz (*1986) auf: sei es in der Flüchtigkeit der verwendeten Materialien und Medien, der atmosphärischen Rauminszenierung oder der Auseinandersetzung mit Themen wie Gastfreundschaft, Migrationsbewegungen oder globalem Ressourcenverbrauch.
Kuratiert von Eva-Maria Knüsel.

Öffnungszeiten während den Ausstellungen

Mittwoch bis Freitag 14 – 17 Uhr
Samstag und Sonntag 10 – 17 Uhr
Montag und Dienstag geschlossen

Feiertage

Kunsthaus Langenthal
Marktgasse 13
CH-4900 Langenthal

+41 62 922 60 55

www.kunsthauslangenthal.ch