Aeschli­mann Corti Sti­pen­dium 2001

25.11.–23.12.01

Das Louise Aeschli­mann und Mar­ga­reta Corti Sti­pen­dium der Ber­ni­schen Kunst­ge­sell­schaft ist das best­do­tierte Kunst­sti­pen­dium des Kan­tons Bern. Seit 1942 wurden 155 junge Berner Künst­ler und Künst­le­rin­nen mit einem Sti­pen­dium oder För­der­preis aus­ge­zeich­net. Dank Bei­trä­gen des Kan­tons, der Stadt und der Bur­ger­ge­meinde, sowie von Firmen und der Ber­ni­schen Kunst­ge­sell­schaft erreichte die Sti­pen­di­en­summe auch in diesem Jahr wie­derum CHF 50’000.–.

Am Sti­pen­di­en­wett­be­werb können jähr­lich Kunst­schaf­fende, die seit min­des­tens einem Jahr im Kanton Bern Wohn­sitz haben oder im Kanton Bern hei­mat­be­rech­tigt sind, teil­neh­men. Die Alters­grenze ist auf 40 Jahre festgelegt.

In diesem Jahr haben 97 Künst­le­rin­nen und Künst­ler Doku­men­ta­tio­nen über ihr Schaf­fen ein­ge­reicht. Nach dem ersten Jurie­rungs­durch­gang sind 24 Bewer­ber aus­ge­wählt worden, von denen nach dem zwei­ten Durch­gang eine Wett­be­werbs­teil­neh­me­rin ein Sti­pen­dium im Betrag von CHF 20’000.–, zwei Teil­neh­mer je ein Sti­pen­dium im Betrag von CHF 10’000.– sowie eine Preis­trä­ge­rin und ein Preis­trä­ger je einen Aner­ken­nungs­preis im Betrag von CHF 5’000.– erhalten.

Das Kunst­haus Lan­gen­thal, das in diesem Jahr Gast­ge­ber für die Werke der Preis­trä­ger und Preis­trä­ge­rin­nen des AC-Sti­pen­di­ums ist, stellt auch die Werke von 13 wei­te­ren Bewer­bern aus.

Die Jury: – Susanne Müller (Vor­sitz) Künst­le­rin, Ber­ni­sche Kunst­ge­sell­schaft und AC-Stif­tung, Prêles/Berlin – Lise­lotte Wirth Schnoel­ler, Kunst­his­to­ri­ke­rin, Ber­ni­sche Kunst­ge­sell­schaft, Bern – Mari­anne Burki, Kunst­his­to­ri­ke­rin, Lei­te­rin Kunst­haus Lan­gen­thal – Urs Fanger, Leiter Depar­te­ment Design, Medien und Kunst HKGZ, Zürich – Hervé Grau­mann, Künst­ler, Dozent Ecole supé­ri­eure des Beaux-Arts Genève, Genf – Rein­hard Storz, Kunst­his­to­ri­ker, Dozent Schule für Gestal­tung Basel, Basel

Die Preis­trä­ge­rIn­nen des Jahres 2001 sind: 3 Stipendien

Andrea Loux CHF 20’000 .–
Michael Hofer CHF 10’000 .–
Domi­nik Stauch CHF 10’000 .–
2 Förderpreise

San Keller CHF 5’000 .–
Simone Zaugg CHF 5’000 .–
In der Aus­stel­lung 2001 werden Werke fol­gen­der Künst­le­rIn­nen gezeigt:

Peter Aer­schmann, Andrea Ban­ger­ter, Eva Bau­mann, Diana Dodson, Chris­tian Gräser, Michael Hofer, Susanne Hofer, Bri­gitte Jost, San Keller, Hannah Kül­l­ing, Reto Lei­bund­gut, Andrea Loux, efa müh­le­tha­ler, Kerim Seiler, Domi­nik Stauch, Miriam Stein­hau­ser, Chris­tine Streuli, Simone Zaugg

Jury­be­richt

In der ersten Runde bewar­ben sich 97 Künst­le­rIn­nen mit ihren Doku­men­ta­tio­nen. Die Jury wählte 24 Künst­le­rIn­nen aus, die ihre Arbei­ten im Kunst­haus Lan­gen­thal instal­lie­ren konnten.
Die Jury dis­ku­tierte in der zwei­ten Runde die Arbei­ten dieser 24 Künst­le­rIn­nen wäh­rend zwei Tagen. Die inten­sive Aus­ein­an­der­set­zung mit den Arbei­ten führte zu fol­gen­dem Resul­tat: drei Sti­pen­dien und zwei För­der­preise wurden mit gros­sem Kon­sens vergeben.
Die Arbei­ten von 18 Künst­le­rIn­nen wurden gleich­zei­tig für die Aus­stel­lung aus­ge­wählt. Die Jury möchte die gezeig­ten Künst­le­rIn­nen damit auch aus­drück­lich her­vor­he­ben und für die ein­ge­reichte Arbeit auszeichnen.

Andrea Loux

Impressionen

24.11.01
17:00