Alan Bogana
The Hypothetical Cabinet of Phlogistronics
On YouTube
Kunst und Playlists aus 10 Jahren
Wie nehmen wir im digitalen Zeitalter die Wirklichkeit wahr, wie repräsentieren oder simulieren wir sie? Wie kommen naturwissenschaftliche Erkenntnisse zustande und wie werden sie vermittelt? Solche Fragen verhandelt der in Genf lebende Tessiner Künstler Alan Bogana (*1979) in seinen künst- lerischen Forschungen. Für seine erste institutionelle Einzelausstellung experimentiert er mit dem Medium der Holografi e sowie einer Licht-Choreografi e von beweglichen Lasern und nähert sich mittels digital manipulierten
3D-Scans der Mineralogie.
On YouTube. Kunst und Playlists aus 10 Jahren
Kaum zu glauben, doch 2015 wird YouTube 10 Jahre alt. YouTube steht längst synonym für Video im Web. Künstlerinnen und Künstler haben früh mit YouTube experimentiert. Sie haben beispielsweise die Materialfülle benutzt, das Zusammenspiel von künstlerischer Arbeit und der Kreativität von Amateuren untersucht oder Fragen zu den ökonomischen Zusammenhängen von «user generated content» gestellt. Neben exemplarischen künstlerischen Arbeiten wurden Künstlerinnen und Künstler eingeladen, eine Playlist mit Fundstücken von YouTube zusammenzustellen.
Mit Jeremy Bailey, Jennifer Chan, Fabian Chiquet, Petra Cortright, Constant Dullaart, Lauren Huret, Iocose, Oliver Laric, Guthrie Lonergan, Eva und Franco Mattes, Niko Princen, Marisa Olson, TRAUMAWIEN und Bernhard Bauch, Harm van den Dorpel, Sinae Yoo
Mit grosszügiger Unterstützung von:
Ernst Göhner Stiftung
prohelvetia
Kresau 4 ‑Stiftung
Swisslos Repubblica e Cantone Ticino DECS
Avec le soutien de la Ville de Genève
République et canton de Genève
Fonds cantonal d’art contemporain – République et canton de Genève
Hans-Eugen und Margrit Stucki-Liechti Stiftung (HMSL)
Alan Bogana, Case 12 – Treppen Wasser Meteorit, 2014, Computer-Simulation auf Acrylglas, Lampe, 120 x 120 x 120 cm, Ausstellungsansicht Kunsthaus Langenthal, Foto: Martina Flury Witschi
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