Athene Galiciadis
La crotte du diable
Die Sujets ihrer Bilder und Objekte träume sie, behauptet Athene Galiciadis. Tatsächlich lässt sie sich im Atelier von Farben, Formen und Materialien inspirieren, aber auch von Eindrücken unterwegs in grossen und kleinen Orten. Die Künstlerin interessiert sich für so unterschiedliche Dinge wie Dreiecke, Vierecke, Muster, Mosaike, Gartenzäune, Architektur, Puzzles, Hinterteile und lange Haare, die sie in Objekten, Zeichnungen und Gemälden aufgreift.
In ihrem Werk verbindet die Künstlerin verschiedene Gegensätze und Kontraste. Sie kombiniert liebliche Pastellfarben und erdige Töne mit reinen, kräftigen Farben. Klare geometrisch-konstruktive Formen stehen solchen gegenüber, die sich zu verformen und organisch zu wuchern scheinen, standardisierte Fertigbauelemente treffen auf frei geformte Körper aus Gips, Zement oder Holz. Mit «La crotte du diable» präsentiert Athene Galiciadis ihre erste institutionelle Einzelausstellung. Für das Kunsthaus Langenthal.
Athene Galiciadis, 2010, Ausstellungsansicht Kunsthaus Langenthal