«gese­hene Worte»

Kunst und Literatur

08.09.–06.11.05

Was geschieht, wenn Romane und Gedichte, Geschich­ten und Sätze in die Kunst ein­flies­sen? Wenn das geschrie­bene Wort sich auf unsicht­ba­ren Wegen zur Inspi­ra­tion macht und bild­haft wird, sich neben ein Werk stellt und dann wieder ver­birgt? Die in der Aus­stel­lung gezeig­ten Werke weisen auf unter­schied­lichste Umgangs­for­men mit Lite­ra­tur hin: einmal ganz direkt, dann über Umwege nur noch zu erah­nen – oder zu erhören.

Mit Gedan­ken von Inge­borg Bach­mann, André Breton, Paul Eluard, Wil­liam Bur­roughs, Allen Gins­berg, Robert Walser, Ray­mond Rous­sel, Titus livius, Roberto Juar­roz, Toyo­tama Tsumo und ande­ren. par­al­lele Son­der­aus­stel­lung: Quat­tro Flaca.

Michael Beut­ler, Tom Hum­phreys, Sally Osborn, Alex­an­der Wolff

Das Kunst­haus Lan­gen­thal hat den unab­hän­gi­gen Pro­jekt­raum „Flaca“ aus London mit einer Carte blan­che ins Kunst­haus ein­ge­la­den: „Flaca“ hat die Aus­stel­lung „Quat­tro Flaca“ ein­ge­rich­tet. Flaca Gal­lery befin­det sich in einer ehe­ma­li­gen che­mi­schen Rei­ni­gung in London’s East End. Tom Hum­phreys, Künst­ler und Kura­tor, betreibt den Pro­jekt­raum und kura­tiert regel­mäs­sig Aus­stel­lun­gen und orga­ni­siert in Zusam­men­ar­beit mit Künst­lern und Kura­to­rin­nen Pro­jekte. Auf die Ein­la­dung des Kunst­hau­ses Lan­gen­thal hin hat Tom Hum­phreys Michael Beut­ler, Sally Osborn und Alex­an­der Wolff nach Lan­gen­thal gebe­ten, um Arbei­ten für die Aus­stel­lung „Quat­tro Flaca“ zu schaffen.

„Quat­tro Flaca“ ver­ei­nigt ver­schie­dene Ansätze und künst­le­ri­sche Arbeits­wei­sen, die reprä­sen­ta­tiv für Tom Hum­phreys Inter­esse und Praxis stehen. Viele Arbei­ten der Aus­stel­lung ent­stan­den vor Ort, teil­weise nach im Voraus ent­wi­ckel­ten Kon­zep­ten, und stehen häufig in Bezug zu den Aus­stel­lungs­räu­men, aber auch im Aus­tausch mit den ande­ren Werken. Zum Teil brach­ten die Künst­le­rIn­nen Arbeits­ma­te­ria­lien nach Lan­gen­thal, zum Teil bestehende Werke. Gemein­sam ist allen Arbei­ten die Ver­wen­dung von ein­fach zugäng­li­chen, all­täg­li­chen Materialien.

Marie-José Burki, "Where was i born and what is my name", 2003

07.09.05
19:00

Publikation

«gesehene Worte». Kunst und Literatur

Marie José Burki, Marcel van Eeden, Irene Naef, Markus Raetz, Domi­nik Stauch

Mit einem Text von Mari­anne Burki

18 Seiten, deutsch
Kunst­haus Lan­gen­thal, 2005

CHF 10.– + Versandkosten