Gritli Faul­ha­ber

Chro­nic State of Becoming

30.08.–15.11.26

Das Kunst­haus Lan­gen­thal zeigt die erste insti­tu­tio­nelle Schwei­zer Ein­zel­aus­stel­lung der Male­rin Gritli Faul­ha­ber (*1990 in Frei­burg i. Br., lebt in Zürich). Erst­mals sind ihre wich­tigs­ten, fort­lau­fen­den Werk­grup­pen der letz­ten Jahre zusam­men zu sehen. Faul­ha­bers gross­for­ma­tige Col­la­ge­bil­der sind meh­rere Gemälde in einem, ein Zusam­men­füh­ren von Bild­vor­la­gen aus der (weib­li­chen) Kunst­ge­schichte, aber auch aus Mode oder Inter­net-Pop­kul­tu­ren, die sie sich male­risch aneig­net und neu erleb­bar macht. Ein Gegen­stück dazu bilden «Debut­ante», eine Reihe von klein­for­ma­ti­gen mono­chro­men Pig­ment­bil­dern, sowie die abs­trak­ten Punkt­bil­der der Serie «Mili­tant Joy». Bei letz­te­rer bezieht sie sich auf den Begriff der «Crip Time» von Alison Kafer. Dabei geht es darum, wie der Umgang mit Zeit für chro­nisch Kranke anders mög­lich sein muss, jen­seits von Effizienz­logik und linea­ren Taktungen.

Zur Aus­stel­lung erscheint Faul­ha­bers erste mono­gra­fi­sche Publi­ka­tion mit einem Text von Geral­dine Tedder und einem Gespräch der Künst­le­rin mit den Kura­to­ren Raf­fael Dörig und Marius Quiblier.

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