Gritli Faulhaber
Chronic State of Becoming
Das Kunsthaus Langenthal zeigt die erste institutionelle Schweizer Einzelausstellung der Malerin Gritli Faulhaber (*1990 in Freiburg i. Br., lebt in Zürich). Erstmals sind ihre wichtigsten, fortlaufenden Werkgruppen der letzten Jahre zusammen zu sehen. Faulhabers grossformatige Collagebilder sind mehrere Gemälde in einem, ein Zusammenführen von Bildvorlagen aus der (weiblichen) Kunstgeschichte, aber auch aus Mode oder Internet-Popkulturen, die sie sich malerisch aneignet und neu erlebbar macht. Ein Gegenstück dazu bilden «Debutante», eine Reihe von kleinformatigen monochromen Pigmentbildern, sowie die abstrakten Punktbilder der Serie «Militant Joy». Bei letzterer bezieht sie sich auf den Begriff der «Crip Time» von Alison Kafer. Dabei geht es darum, wie der Umgang mit Zeit für chronisch Kranke anders möglich sein muss, jenseits von Effizienzlogik und linearen Taktungen.
Zur Ausstellung erscheint Faulhabers erste monografische Publikation mit einem Text von Geraldine Tedder und einem Gespräch der Künstlerin mit den Kuratoren Raffael Dörig und Marius Quiblier.
Text zur Ausstellung(opens in new tab)
Pressemitteilung(opens in new tab)
Mit grosszügiger Unterstützung von:
Landis & Gyr Stiftung(opens in new tab)
Ernst und Olga Gubler-Hablützel Stiftung(opens in new tab)
Ursula Wirz Stiftung(opens in new tab)
Stiftung Anne-Marie Schindler(opens in new tab)
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Kanton Zürich(opens in new tab)