Phan­tom Fundamental

Diplom Bache­lor Fine Arts, HKB

17.07.–21.07.13

Stu­den­tin­nen und Studenten:
Elia Aubry, Elias Bann­wart / Loris Areg­ger, Natha­lie Bül­les­bach, Benoît Dubuis, Ernes­tyna Orlowska, Levent Pin­arci, Anne-Sophie Rämy, Elias Raschle, Lau­rence Rohr­bach, Tanja Schwarz, Phil­ipp Spillmann

Nach drei Jahren Stu­dium an der Hoch­schule der Künste Bern zeigen elf Diplo­man­din­nen und Diplo­man­den des Bachelorstudien­gangs Fine Arts ihre Werke im Kunst­haus Lan­gen­thal. Wie jedes Jahr ent­steht dabei eine Grup­pen­aus­stel­lung unter pro­fes­sio­nel­len Bedingungen.

«Phan­tom Fun­da­men­tal» – der durch die Aus­stel­len­den selbst ge­wählte Titel mag zunächst etwas magisch, leicht her­me­tisch klin­gen. In der Musik bezeich­net er das bekannte Phä­no­men, dass eine bestimmte Klang­fre­quenz, die phy­si­ka­lisch weg­ge­las­sen wurde, durch das Hirn auf­grund har­mo­ni­scher Muster ergänzt und damit wie ein realer Klang wahr­ge­nom­men wird. Dieser Titel spielt bewusst auf die Wirk­mög­lich­keit von Kunst an: In einer Sphäre des reinen Scheins lassen sich Pro­zesse aus­lö­sen, die durch­aus reale Folgen haben können. Mit Zeich­nung und Male­rei, Filmen und Instal­la­tio­nen mit Objek­ten oder Klän­gen ent­wi­ckelt sich durch die Räume des Kunst­hau­ses eine varia­ti­ons­rei­che Sequenz von ein­zel­nen Positio­nen. Selbst wenn sie sich in diesem Jahr etwas stär­ker in sich selber ver­schlies­sen, wird doch deut­lich, dass hier eine Gene­ra­tion von jungen Künst­le­rin­nen und Künst­lern auf­tritt, die in Kennt­nis vieler ande­rer Ansätze ihren je eige­nen Weg gehen. Als ver­bin­dend er­weist sich bei nähe­rem Hin­se­hen ein hohes Bewusst­sein für mediale Bre­chun­gen und für die Selbst­re­fle­xion im Vorge­hen. Wo Phan­tome fun­da­men­tal sind, geschieht auch die eigene künst­le­ri­sche Praxis eher in der Mög­lich­keits­form denn als unmit­tel­ba­res Bekenntnis.

Impressionen

16.07.13
18:00