Mar­grit Jäggli

Im Spie­gel der Malerei

09.02.–05.04.12

Wer zum ersten Mal einem Spie­gel­bild von Mar­grit Jäggli (1941–2003) gegen­über­steht, ist ver­blüfft. Der Blick in den Spie­gel begeg­net einem frem­den posie­ren­den Ich, und oft einem pro­mi­nen­ten: Per­sön­lich­kei­ten aus Kunst und Kultur, die mit der Berner Male­rin befreun­det waren. Mar­grit Jäggli hat ein ein­zig­ar­ti­ges Werk geschaf­fen, das in den 1970er Jahren auch inter­na­tio­nal grosse Beach­tung fang. Die Retro­spek­tive zeigt die Ent­wick­lung von den frühen Ölge­mäl­den, in denen noch Ein­flüsse von Leh­rern und Vor­bil­dern sicht­bar sind, über die frucht­bare Aus­ein­an­der­set­zung mit der Pop-Art in den 1960er Jahren, aus denen die Künst­lerin schritt­weise die Spie­gel­bil­der ent­wi­ckelt. Da sich Mar­grit Jäggli bereits Anfang der 1980er Jahre aus dem Kunst­be­trieb zurück­zog, geriet ihr Werk in den letz­ten Jahren etwas Ver­ges­sen­heit. Nun gilt es, die Berner Künst­le­rin mit einer Über­blicks­aus­stel­lung, die zum ersten Mal das ganze Werk zeigt, wiederzuentdecken.

08.02.12
19:00

Publikation

Margrit Jäggli

Erste umfas­sende Mono­gra­fie mit Texten von Fritz Bil­le­ter, Eve­line Suter und Fred Zaugg.

144 Seiten, deutsch
Stämpfli Verlag, 2012

Vergriffen