Max Hari

Ich schaue mir beim Sehen zu

Soft Shell

Grup­pen­aus­stel­lung

27.08.–15.11.20

Ich schaue mir beim Sehen zu, Max Hari

Das Kunst­haus zeigt den ersten umfas­sen­den Über­blick über das Schaf­fen von Max Hari (*1950). In seiner gross­for­ma­ti­gen Male­rei ebenso wie in Zeich­nun­gen und Aqua­rel­len ist stets die Span­nung zwi­schen dem Figu­ra­ti­ven und dem Unge­gen­ständ­li­chen spür­bar. Wann stellt ein Bild etwas dar? Oder: Wann nehmen wir etwas Gegen­ständ­li­ches wahr? Und wann ist es die Kraft des Medi­ums der Male­rei selbst, die im Zen­trum steht? Dazu kommt eine Aus­ein­an­der­set­zung mit Vor­bil­dern und Refe­ren­zen aus Kunst und Lite­ra­tur. Neben Arbei­ten aus allen wich­ti­gen Schaf­fens­pha­sen der letz­ten vier Jahr­zehnte steht eine neue, erst­mals gezeigte Werk­gruppe im Zen­trum. Zur Aus­stel­lung erscheint ein Künst­ler­buch, das eine Aus­wahl aus der Fülle von Arbei­ten auf Papier von 1985 bis heute versammelt.

Text zur Aus­stel­lung, Max Hari

Soft Shell, Nat­acha Donzé, Ray Hegel­bach, Ivan Mitro­vic, Anna Shirin Schnei­der, Nora Steiner

Die Grup­pen­aus­stel­lung ver­sam­melt fünf Kunst­schaf­fende, deren Haupt­me­dium die Male­rei ist. Die Arbei­ten von Nat­acha Donzé (*1991), Ray Hegel­bach (*1983), Ivan Mitro­vic (*1985), Anna Shirin Schnei­der (*1992) und Nora Stei­ner (*1981) sind geprägt von all­täg­li­chen Wahr­neh­mungs­ein­drü­cken, Sym­bo­len, den damit ver­bun­de­nen gesell­schaft­li­chen Macht­ver­hält­nis­sen sowie digi­ta­len und pop­kul­tu­rel­len Bild­wel­ten. Sie setzen sich expe­ri­men­tier­freu­dig mit tra­dier­ten Bild­kon­ven­tio­nen, Gesten, Blick­re­gime und Dis­play­fra­gen der Male­rei aus­ein­an­der und inter­pre­tie­ren diese neu. Der Aus­stel­lungs­ti­tel «Soft Shell» ver­weist auf wider­sprüch­li­che Mate­ri­al­ei­gen­schaf­ten sowie das Auf­ein­an­der­tref­fen von Behaup­tung und Ver­letz­bar­keit, Spiel und Ernst­haf­tig­keit in den jewei­li­gen künst­le­ri­schen Praxen.

Text zur Aus­stel­lung, Soft Shell

Mit gross­zü­gi­ger Unter­stüt­zung von:

Stif­tung Jaberg

Die Mobi­liar

Ursula-Wirz Stif­tung

saa ag & wernli maler ag

Kul­tur­stif­tung des Kanton Thurgau

Gug­gen­heim-Stif­tung

Bur­ger­ge­meinde Langenthal

Basel-Stadt Kultur

Max Hari, Ich schaue mir beim Sehen zu, 2020, Ausstellungsansicht Kunsthaus Langenthal, Foto: CE

25.08.20
17:30
–18:30
26.08.20
18:00
29.08.20
10:00
–12:00
06.09.20
10:00
–12:00

Publikation

Max Hari. Ich schaue mir beim Sehen zu

Die Publi­ka­tion erscheint anläss­lich der gleich­na­mi­gen Aus­stel­lung im Kunst­haus Lan­gen­thal vom 27. August – 15. Novem­ber 2020
Mit zahl­rei­chen far­bi­gen Abbil­dun­gen und Texten von Raf­fael Dörig und Claire Hofmann.

142 Seiten, 301 x 235 mm
© 2020 Raf­fael Dörig, Kunst­haus Langenthal
ISBN: 978–3‑906948–11‑9

CHF 38.- + Versandkosten