Rut Him­mels­bach

See What’s What

Celia & Natha­lie Sidler

Der Taumel auf der Promenade

01.09.–13.11.16

Das Werk von Rut Him­mels­bach (*1950 in Zug, lebt in Basel und Gua­te­mala) ist im Kunst­haus Lan­gen­thal im Herbst 2016 erst­mals seit langem wieder in einem grös­se­ren Umfang zu erle­ben. Nach Erfol­gen in den 1980er Jahren – Him­mels­bach war damals in den wich­tigs­ten Grup­pen­aus­stel­lun­gen junger Schwei­zer Kunst ver­tre­ten – war ihr Werk in den letz­ten Jahren wenig, und kaum aus­ser­halb von Basel, zu sehen. Das Kunst­haus Lan­gen­thal zeigt nun die erste insti­tu­tio­nelle Ein­zel­aus­stel­lung seit 12 Jahren. Es werden Werke aus allen Schaf­fens­pha­sen und eigens für die Aus­stel­lung kon­zi­pierte neue Arbei­ten zu sehen sein.
In der Kom­bi­na­tion von Bil­dern, Mate­ria­lien und Objek­ten ent­steht neue Bedeu­tung und poe­ti­sche Kraft, die zugäng­lich ist, ohne ihre Viel­deu­tig­keit zu ver­lie­ren. Rut Him­mels­bachs Kunst hat Witz, sie ist gewitzt. Sie hat auch Humor – sol­chen, der Ernst­haf­tig­keit bedingt.
Die Künst­le­rin arbei­tet einer­seits mit asso­zia­tiv ver­ket­te­ten Foto­se­rien, ande­rer­seits auch mit ver­schie­dens­ten Mate­ria­lien, oft in aus­ser­ge­wöhn­li­chen Kom­bi­na­tio­nen. Meist taucht in diesen Kom­po­si­tio­nen auch die Foto­gra­fie und die Male­rei auf. Zur Aus­stel­lung ent­steht eine neue Werk­gruppe, in der Him­mels­bach auch Fäden spannt in ihre per­sön­li­che und in ihre künst­le­ri­sche Bio­gra­fie. Sie geht dabei von ihrem Inter­esse für Tex­ti­lien und Beklei­dung aus, das in ihrem Werk immer wieder aufscheint.

Das Kunst­haus Lan­gen­thal widmet den Zwil­lings­schwes­tern Celia & Natha­lie Sidler (*1983 in Sarnen, leben und arbei­ten in Basel), die seit 2013 als Duo arbei­ten, eine erste insti­tu­tio­nelle Ein­zel­aus­stel­lung. Im zwei­ten Stock des Kunst­haus Lan­gen­thal sowie in der Umge­bung der Stadt Lan­gen­thal werden sie orts­spe­zi­fi­sche Pro­jekte ent­wi­ckeln und bestehende Arbei­ten neu umsetzen.
Nicht nur in ihrer Mate­ri­al­wahl eignen sich die Künst­le­rin­nen kunst­fer­nes Mate­rial an, auch die Ästhe­tik ihrer Instal­la­tio­nen, der eigens her­ge­stell­ten Lebens­mit­tel und Objekte ent­leh­nen sie den per­fek­ten und glat­ten Ober­flä­chen des Designs, der Lebens­mit­tel­in­dus­trie und ver­se­hen sie mit Slo­gans aus der Wer­bung. Mit dieser sug­ges­ti­ven Anzie­hungs­kraft säen sie Fragen und Kritik ein, machen auf Ver­hal­tens­wei­sen und gesell­schaft­li­che Kon­ven­tio­nen und deren nor­ma­tive Domi­nanz aufmerksam.

Web­site Rut Himmelsbach
Web­site Celia & Natha­lie Sidler

Mit gross­zü­gi­ger Unter­stüt­zung von:
Kunst­kre­dit Basel-Stadt
Kanton Basel-Stadt Kultur
Kanton Zug
Kresau 4 ‑Stif­tung
Ursula Wirz Stiftung
Swiss­los Kul­tur­för­de­rung Kanton Obwalden
Stif­tung Erna und Curt Burgauer
Stif­tung ROLDENFUND
Hans-Eugen und Mar­grit Stucki-Liechti Stif­tung (HMSL)

Celine & Nathalie Sidler, Fingerprint,2016, Ton, gebrannt, Ausstellungsansicht Kunsthaus Langenthal, Foto: Martina Flury-Witschi

30.08.16
17:30
31.08.16
18:00
07.09.16
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10.09.16
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