Alex­an­dra Navratil

The Vanis­hing Operator

I Am Flowers. I Am Animals

Karin Borer, Aure­lio Kopa­i­nig, Maya Minder, Silvia Studerus

30.08.–11.11.18

The Vanis­hing Ope­ra­tor. Alex­an­dra Navratil

Eine Kon­stante in der Arbeit von Alex­an­dra Nav­ra­til (*1978 in Zürich, lebt in Zürich und Ams­ter­dam) ist die Beschäf­ti­gung mit der Medi­en­ge­schichte von Film und Foto­gra­fie, auf der Ebene des Mate­ri­als, der Tech­no­lo­gie, der Dar­stel­lungs­modi, der wirt­schaft­li­chen und sozia­len Zusam­men­hänge ebenso wie mit einem per­sön­li­chen Zugang aus heu­ti­ger Sicht. In der Aus­stel­lung in Lan­gen­thal – Stand­ort von Maschi­nen- und Tex­til­in­dus­trie – steht die Selbst­dar­stel­lung von Indus­trie und Wis­sen­schaft mit­tels Bil­dern im Zen­trum. Wäh­rend eines mehr­mo­na­ti­gen Auf­ent­halts als Artist in Resi­dence im nie­der­län­di­schen Film­ar­chiv EYE ent­stand eine neue Arbeit basie­rend auf Indus­trie- und Wis­sen­schafts­fil­men aus dem frühen 20. Jahr­hun­dert. Zugleich beschäf­tigte sich Nav­ra­til mit dem Ein­satz meta­pho­ri­scher Bilder im heu­ti­gen Mar­ke­ting der Tech­no­lo­gie­bran­che. Bilder des Form­lo­sen, Flui­den und die Frage nach dem Ver­schwin­den des Kör­pers ver­bin­den dabei Geschichte der Moderne und Gegenwart.
Zur Aus­stel­lung erscheint eine beglei­tende Poster-Publi­ka­tion mit einem Text von Mar­ga­rida Mendes.

Text zur Ausstellung

I Am Flowers. I Am Animals.
Karin Borer, Aure­lio Kopa­i­nig, Maya Minder, Silvia Studerus

Die Grup­pen­aus­stel­lung «I Am Flowers. I Am Ani­mals» ver­sam­melt vier Künst­le­rin­nen und Künst­ler aus der Schweiz, die sich auf ganz unter­schied­li­che Weise mit der Ver­wo­ben­heit des Lebens der Men­schen mit dem­je­ni­gen nicht-mensch­li­cher Lebe­we­sen beschäf­ti­gen. Themen in den Zeich­nun­gen, Instal­la­tio­nen, Videos und dem beglei­ten­den Work­shop sind etwa Nah­rung und Behau­sung, das sym­bio­ti­sche oder para­si­täre Zusam­men­spiel des mensch­li­chen Kör­pers mit Mikro­or­ga­nis­men oder glo­bale Zusam­men­hänge der indus­tri­el­len Land­wirt­schaft. Das titel­ge­bende Zitat stammt von dem kürz­lich ver­stor­be­nen Goril­la­weib­chen Koko, dem Gebär­den­spra­che bei­gebracht worden war. Es steht sinn­bild­lich für die aktu­ell in Kunst, Wis­sen­schaft und Phi­lo­so­phie neu dis­ku­tier­ten Fragen zu den Gren­zen und Bezie­hun­gen zwi­schen Mensch, Tier, Pflanze und Pilz.
Zur Aus­stel­lung erscheint eine Heft­samm­lung mit Gesprä­chen, Gebrauchs­an­lei­tun­gen und Ausstellungsansichten.

Mit gross­zü­gi­ger Unter­stüt­zung von:

Eye­film

Ams­ter­dams fonds voor de Kunst

Mon­dria­an­fonds

Pro Hel­ve­tia

Karin Borer, Danger, 2018, Ausstellungsansicht Kunsthaus Langenthal, Fotografie: Martina Flury Witschi

28.08.18
17:30
–18:30
29.08.18
18:00
01.09.18
10:00
–12:00
08.09.18
14:00
–21:00