Pedro Wirz

a cur­bing wall of debris\landfilling

Unbe­haust

Grup­pen­aus­stel­lung

04.05.–23.06.19

a cur­bing wall of debris
\land­fil­ling

Der bra­si­lia­nisch-schwei­ze­ri­sche Künst­ler Pedro Wirz (*1981) prä­sen­tiert seine bisher grösste Ein­zel­aus­stel­lung «a cur­bing wall of debris» in zwei Kapi­teln, «\nes­ting» im Centre cul­tu­rel suisse und «\land­fil­ling» im Kunst­haus Lan­gen­thal. Men­schen­ge­mach­tes trifft auf ver­meint­lich Natur­be­las­se­nes. Aus Mate­ria­lien wie Erde, Bie­nen­wachs und Tex­ti­lien ent­ste­hen Figu­ra­tio­nen von Eiern, Tieren und ihren Behau­sun­gen in einer räum­li­chen Gesamt­in­stal­la­tion. Wirz regt zur Aus­ein­an­der­set­zung mit dem Ver­hält­nis des Men­schen zu nicht-mensch­li­chen Orga­nis­men und Öko­sys­te­men an, worauf auch das Nest und die Müll­halde in den Unter­ti­teln der beiden Aus­stel­lungs­ka­pi­tel verweisen.
Zur Aus­stel­lung ent­stand eine Kom­po­si­tion mit dem Titel „Sticky Path“ des Musi­kers André Uhl, die anläss­lich seines Kon­zerts an der Ver­nis­sage zu hören sein wird.
Kura­tiert von Raf­fael Dörig, Leiter Kunst­haus Lan­gen­thal in Koope­ra­tion mit dem Centre cul­tu­rel suisse (CCS), Paris.

Unbe­haust

Anja Braun, Leo Hof­mann, Daniel V. Keller, Lynne Kouassi & Daniel Dres­sel, Rebecca Kunz

Die Meta­pher des durch­lö­cher­ten Hauses steht sinn­bild­lich für die durch ver­än­derte Kom­mu­ni­ka­tion und Mobi­li­tät bedingte Auf­lö­sung der Tren­nung zwi­schen Innen- und Aus­sen­raum, Pri­va­tem und Öffent­li­chem sowie ana­lo­ger und digi­ta­ler Welt. Dieses gegen­wär­tige Unbe­haust­sein fla­ckert auf viel­fäl­tige Weise in den Arbei­ten von Anja Braun (*1985), Leo Hof­mann (*1986), Daniel V. Keller (*1987), Lynne Kouassi (*1991) & Daniel Dres­sel (*1985) und Rebecca Kunz (*1986) auf: sei es in der Flüch­tig­keit der ver­wen­de­ten Mate­ria­lien und Medien, der atmo­sphä­ri­schen Raumin­sze­nie­rung oder der Aus­ein­an­der­set­zung mit Themen wie Gast­freund­schaft, Migra­ti­ons­be­we­gun­gen oder glo­ba­lem Ressourcenverbrauch.
Kura­tiert von Eva-Maria Knüsel, wis­sen­schaft­li­che Mit­ar­bei­te­rin Kunst­haus Langenthal.

Text zur Ausstellung

Mit gross­zü­gi­ger Unter­stüt­zung von:

Basel-Stadt Kultur

John­son Stiftung

HSML Stif­tung

Pro­hel­ve­tica

Kul­tur­stif­tung des Kan­tons Thurgau

Ingold Baum Kultur

Ruck­stuhl

Pedro Wirz, a curbing wall of debrislandfilling, 2019. Ausstellungsansicht Kunsthaus Langenthal, Foto: Martina Flury Witschi, Courtesy of the Artist

02.05.19
17:30
03.05.19
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05.05.19
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10.05.19
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