frag­ile

02.09.–05.11.06

Anna Amadio (*1963), Léonore Baud (*1980), Daniel Breu (*1963), Carole Che­bron (*1970), Bar­bara Davi (*1971), Marco Eberle (*1968), Ruth Erdt (*1965), Isabelle Krieg (*1971), Erika Maack (*1969), Isabel Schmiga (*1971) Ron Tem­perli (*1975), Heike Weber (*1962), Niklaus Wenger (*1978)

«frag­ile» heisst es auf Paketen und Kisten zer­brech­lichen Inhalts. «frag­ile» warnt es auch bei Kun­st­trans­porten, damit das Gemälde, die Skulp­tur oder die Zeich­nung ja keinen Schaden nimmt. Zu manchen Kunst­werken passt das Etikett «frag­ile» aber nicht erst beim Trans­port, denn sie entwick­eln sich ger­adezu aus der Idee des Zer­brech­lichen, der Unbeständigkeit, des dro­hen­den Zer­falls. Ähn­lich wie bei wertvollem Porzel­lan gewin­nen diese Kunst­werke gerade durch ihre Fragilität an Kost­barkeit und Reiz.

«frag­ile» im Kun­stkon­text beze­ich­net mehr als Porzel­lan, Keramik und Geschirr: Die Ausstel­lung «frag­ile» im Kun­sthaus Lan­gen­thal präsen­tiert Instal­la­tio­nen, Zeich­nun­gen, Fotografien und Objekte, in denen Zer­brech­lichkeit oder Vergänglichkeit angelegt ist. Die the­ma­tisch wie medial breit angelegte Grup­pe­nausstel­lung ver­sam­melt rund ein Dutzend Kün­st­lerin­nen und Künstler.

Die Ausstel­lung «frag­ile» ist Teil eines Kul­tur­pro­jekts ver­schiedener Lan­gen­thaler Insti­tu­tio­nen. Das 100-Jahr-Jubiläum der Lan­gen­thaler Porzel­lan­fab­rik ist Anlass, um unter dem Titel «Weisses Gold – Porzel­lan und Lan­gen­thal» den kul­turellen Herbst gemein­sam zu gestalten.

Anna Amadio, Luftobjekt Nr. 18, 1995
02.09.06
07:00 pm